50 YEARS EDAG
CONCEPT CARS

1999 SCOUT

Freizeitorientierung, Unabhängigkeit und Einzigartigkeit: EDAG hatte 1999

den sportlichen SCOUT als Nischenfahrzeug konzipiert. Leitmotiv: die Szenarien „USA“ und „Ranch“. Dieses Image spiegelt sich in der Verwendung von Materialien und Formgebung aus dieser Themenwelt. So lieferte der ikonische Jeanslook der Rancher, der sich im Interieur des SCOUT wiederfindet, ein unverwüstliches Symbol für ein Leben „on-road“ und „off-road“.

Basis war eine 4×4 Serienlimousine – umgesetzt als Pick-up-Derivat. Auffällig hier: Anstelle einer klassischen Heckklappe ließen sich verschiedene Module einsetzen. Der SCOUT wurde mithilfe virtueller Designtools und Rapid-Prototyping-Verfahren zügig in eine fahrfertige Studie umgesetzt.

2000 EDAG

In Europa gab es zur Jahrtausendwende den Trend des „One-Box-Fahrzeugs”. Zum Genfer Autosalon griff EDAG dies mit der Konzeptstudie „EDAG 2000“ auf. Ohne die bekannte Segmentierung der Karosserie in Fahrgastzelle, Front- und Heckbereich.

Beim „EDAG 2000“ in Form eines AUDI A4 Avant fiel der signifikante Heckabschluss auf: Die Anmutung eines abgeschlossenen Kofferraumes blieb erhalten und folgte den Erwartungen der Käuferschicht: zum einen eine sichere Verwahrungsmöglichkeit als „Safe”, zum anderen die klassische Limousinensilhouette. Die Proportionsverschiebung von hoher Seitenwand zu schmaler Fensterfläche vermittelte ein starkes Sicherheitsimage, das der „Insassensicherheit“ Rechnung trug.

2001 Keinath GT/C – ein Klassiker mit Potenzial

Für die Gestaltung des Exterieurs des Keinath GT/C zeichneten die EDAG Designer verantwortlich. Beauftragt von Horst Keinath Automobilbau entwickelten sie ein Automobil, das Potenzial für einen Klassiker von morgen hat.

Sportwagen wie der Keinath sprechen eine exklusive Zielgruppe an, die traditionelle Stilelemente erwartet. Entsprechend wurde das Design bewusst auf die klassische Formsprache ausgerichtet. Der Keinath CT/C steht für Eigenständigkeit, Individualität und Exklusivität. Er reiht sich nahtlos in die Riege luxuriöser Sportwagen ein, die auch heute noch mit zeitloser Eleganz überzeugen: 2011 feierte der Keinath GT/C im Spielfilm „Erlkönig“ sogar sein Fernsehdebüt.

2002 Keinath GT/C Cabrio – die perfekte Symbiose aus Klassik und Moderne

Schon bei der Konzeption des Keinath GT/C hatte das EDAG-Design-Team die Cabrioletversion vorgedacht. So fanden sich auf dem Genfer Auto-Salon 2002 Elemente, wie die geschwungene Seitenlinie, die Muskeln über den Radhäusern, die auffälligen Scheinwerfer oder das bullige Heck, unverändert wieder.

Formale Bereiche wie der aufgesetzte Fahrgastraum des Coupés ermöglichten die Umsetzung in die Cabrioletversion – ohne stilistische Übersetzungsfehler. Formschlüssig verschwand das Verdeck unter der Verdeckklappe und unterstrich die Seitensilhouette des Cabriolets, die Klassik und Moderne der Sportwagengeschichte verschmelzen ließ. Das Ergebnis: perfekte Schlichtheit – ohne Überrollbügel oder Fugen zwischen Karosserie und Verdeckklappe.

2003 Cinema 7D – Fahrerlebnis im Cinemascope-Format

Für die Gestaltung des Exterieurs des Keinath GT/C zeichneten die EDAG Designer verantwortlich. Beauftragt von Horst Keinath Automobilbau entwickelten sie ein Automobil, das Potenzial für einen Klassiker von morgen hat.

Sportwagen wie der Keinath sprechen eine exklusive Zielgruppe an, die traditionelle Stilelemente erwartet. Entsprechend wurde das Design bewusst auf die klassische Formsprache ausgerichtet. Der Keinath CT/C steht für Eigenständigkeit, Individualität und Exklusivität. Er reiht sich nahtlos in die Riege luxuriöser Sportwagen ein, die auch heute noch mit zeitloser Eleganz überzeugen: 2011 feierte der Keinath GT/C im Spielfilm „Erlkönig“ sogar sein Fernsehdebüt.

2004 GenX – die neuartige Symbiose aus Sportwagen und Alltagsfahrzeug

Als Sportwagen der nächsten Generation spiegelte der GenX die veränderten Lebens- und Arbeitsgewohnheiten der Gesellschaft im neuen Jahrtausend: ständig auf der Überholspur, permanent in Bewegung – die Nomaden der Zukunft. Unabhängigkeit, Tempo und Individualität prägten das Leben.

Als Antwort auf diese Bedürfnisse wurde der GenX als Zweisitzer konzipiert, der dem Fahrer einen vollwertigen Schlafplatz bot. Mittels eines elektrischen Hubdachs ließ sich sein Innenraum entsprechend vergrößern. Das Exterieur des GenX unterstrich den eigenständigen Charakter des neuartigen Sportwagenkonzeptes. Mit seiner schlanken Taille erinnerte er an einen Formel-1-Boliden.

2005 Exklusiv und extrovertiert, der SUV 2005 von EDAG und Rinspeed

Das Gemeinschaftsprojekt der Schweizer Rinspeed AG und der EDAG feierte auf dem Genfer Auto-Salon sein Debüt. Für den extrovertierten Auftritt des SUV 2005 „choppte“ das Designteam das Dach des Basisfahrzeugs und spendierte dem Allradler dynamisch ausgestellte, muskulöse Flanken.

„Leitbild war der Footballspieler: athletische Attribute, breit ausgestellte Radhäuser, herabgesetzte Dachlinie und massive Seitenschweller. Unbändige Kraft, perfekt übertragen in den SUV 2005“, erläuterte Johannes Barckmann, Leiter des EDAG-Design-Studios, das Konzept. Beeindruckend auch die Frontpartie: ein bulliger Stoßfänger mit großen Öffnungen für den Ladeluftkühler, die auf den gierigen Luftbedarf des 600 PS starken Boliden hinwiesen.

2006 EDAG Biwak: maskulin und voller Tatendrang

Used-Optik & zerrissene Jeans – 2006 übertrug EDAG diesen Modetrend auf ein Fahrzeug. Das Ergebnis: der EDAG Biwak als Derivat des New Beetle mit lederbezogenen Stoßfängern, Reißlack auf der Karosserie, Jeansstoff und Rindsleder im Innenraum. Laut Focus: „Kein Beetle für die Schwiegermutter.“

EDAG positionierte den Kombi „maskuliner“ gegenüber dem Original, das bei Frauen die bevorzugte Wahl war. Die Kombiform bot mehr Ladevolumen und war auch für Wege abseits befestigter Straßen ausgelegt. EDAG plante den Biwak als perfekten Zweitwagen bzw. stylishes Freizeitfahrzeug für Surfer und Taucher. Praktischerweise ließ sich der Biwak in der Produktionsanlage des New Beetle produzieren.

2006 Showcar No. 8 – Dynamik und Wirtschaftlichkeit pur

Mit seiner Roadster-Studie überraschte EDAG die Branche. Showcar No. 8 sollte eine Lösung liefern für den „klassischen“ Zielkonflikt zwischen Produktvielfalt und Wirtschaftlichkeit. Unter Beibehaltung der Fahrzeugstruktur ließen sich die Produktionslaufzeiten für ein auslaufendes Fahrzeugmodell ökonomisch verlängern.

Das Showcar No. 8 wurde für eine Zielgruppe entworfen, die ihre Individualität und expressive Einstellung zum Leben ausdrückt. Die nach vorne geneigte „Gürtellinie“ und die geduckt auf dem Asphalt liegende Karosserie unterstrichen den Vorwärtsdrang des Wagens. Das Äußere war geprägt von markanten Einschnitten und Lufteinlässen, die konsequent den Gesetzen der Aerodynamik folgten.

2007 EDAG LUV – die Geburt einer neuen Fahrzeugklasse

2007 sorgte EDAG mit dem Fahrzeugkonzept einer „Yacht auf Rädern“ für Furore. Das Luxury Utility Vehicle (LUV) auf Basis des Mercedes-Benz GL bot eine Doppelkabine und Ladefläche im Bootsdeck-Design. Eine elektrisch öffnende Ladeklappe, edle Materialien, Echtholzbeplankungen und Chromapplikationen unterstrichen den gehobenen Anspruch.

Hinter dem maritimen Design stand ein modulares Konzept. Es ermöglichte, Fahrzeuge mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand in Derivate zu überführen. So wurde zum Beispiel die Verlängerung der Bodengruppe um 512 mm mit Originalteilen realisiert. Die Radkästen wurden unverändert übernommen, genau wie der Heckabschluss mit dem serienmäßig integrierten Power-Lift-System der Limousine.

2009 EDAG Light Car – das nächste Level der Evolution

Das EDAG Light Car zeigt eine neuartige Fahrzeugarchitektur für Elektrofahrzeuge, ermöglicht durch den konsequenten Einsatz moderner Technologien. So ist die gesamte Verglasung des EDAG Light Car als Touchdisplay (OLED) konzipiert. Sie lässt sich innen wie außen individuell gestalten: Beleuchtungselemente, kapazitive Türöffner, Car-2-Car-Informationen und Instrumente sind frei konfigurierbar auf den Scheiben und machen viele übliche mechanische Bauteile überflüssig. Durch das außen im Schwellerbereich dargestellte Charge-Symbol ist dies eindeutig kommuniziert.

Der E-Antrieb mit Nabenmotoren und die geringen Überhänge des Fahrzeuges lassen zudem trotz geringer Außendimensionen die Entstehung eines großzügigen Innenraums zu.

2010 Light Car Open Source – Weltpremiere einer neuartigen Space-Frame-Struktur

Auf dem 80. Genfer Automobil-Salon präsentierte EDAG die nächste Evolutionsstufe seines erfolgreichen E-Mobilitätskonzepts. Das EDAG Light Car Space Frame war als Open-Source-Projekt angelegt. Ziel war die Entwicklung eines skalierbaren Chassis, das sich im Sinne des „Purpose Design“ an unterschiedliche Radstände, Spurweiten und Karosserieformen anpassen kann.

Das Chassis zeigt Innovationen der beteiligten Partner aus den Bereichen Fertigungs- und Fügeverfahren für unterschiedliche Materialien wie Organobleche, Aluminium, Stahl und dünnwandigen Stahlguss. Die technischen Konzepte waren für kleine und mittlere Stückzahlen mit minimalsten Investitionskosten und ein Gesamtgewicht von 1.200 Kilogramm ausgelegt.

2012 EDAG Light Car Sharing – die Zukunft elektrischer Car-Sharing-Flotten

Staus, die Abkehr der Verbraucher vom eigenen PKW und sich ändernde Statussymbole – diesen Phänomenen trägt das EDAG Light Car Sharing Rechnung. Es ist für den alleinigen Sharing-Gebrauch konzipiert und versteht sich als Bestandteil eines modernen Mobilitätskonzepts: Einfachheit von der Buchung bis zur Abrechnung, intuitive Bedienung und Schutz gegen Vandalismus.

Erstmals wurde hier ein Laser verbaut: Beim Parken bzw. Öffnen des Fahrzeugs projiziert er eine Sicherheitszone auf den Asphalt und sorgt für einen sicheren Ein- und Ausstieg der Passagiere. Der Innenraum mit einer Vis-à-vis-Sitzkonfiguration eignet sich für den Transport von Rollstühlen und großvolumigem Ladegut.

2014 Genesis – 3D-Revolution in der automobilen Entwicklung und Fertigung

Bionische Formen aus einer anderen Welt: Die futuristisch anmutende Skulptur EDAG Genesis zeigt die Chancen der additiven Fertigung (3D-Druck) für die Automobilbranche – individuell, werkzeuglos, ressourcenschonend, leicht und nachhaltig. Der 3D-Druck ermöglicht es, strukturelle Lösungen aus der Natur auf technische Produkte zu übertragen.

Der EDAG Genesis basiert auf den bionischen Mustern einer Schildkröte, deren Panzer Schutz und Dämpfung leistet und mit dem Bewegungsskelett vereint ist. Ähnlich einem Sandwichbauteil mit innen liegenden Knochenstrukturen garantiert das neuartige Fertigungsprinzip die Festigkeit und Versteifung der Schalen. Millionen Jahre natürliche Evolution übertragen auf die Insassensicherheit eines Fahrzeugs.

2015 EDAG Light Cocoon – der ultimative Leichtbau

Bekanntermaßen lässt sich das Gewicht von Strukturbauteilen nach bionischer Auslegung optimieren und in 3D drucken. Wie aber reduziert man das Gewicht großflächiger Außenhautbauteile wie z. B. einer Motorhaube? Das war die Aufgabe, die es für die Leichtbauweise des EDAG Cocoon zu lösen galt.

Nach dem Vorbild des Pflanzenblattes wurden die bionischen Strukturträger entwickelt und gedruckt. Es entstanden dreidimensionale Verästelungen, die alle Anforderungen an Außenhautbauteile erfüllten. Für die Witterungsbeständigkeit und Aerodynamik wurde die offene Tragstruktur mit einem wetterresistenten Textil verkleidet. Mit dem Ergebnis einer Gewichtsreduktion von 30 Prozent beim Leichtgewicht EDAG Cocoon.

2016 EDAG Soulmate – digitaler Begleiter auf Rädern

EDAG und Bosch präsentierten den Soulmate als Gemeinschaftsprojekt auf dem Genfer Automobil-Salon. Das Concept Car war ein imposantes technologisches Beispiel, das anschaulich zeigte, wie autonomes Fahren die Mobilität verändert. Das Auto als Büro auf vier Rädern – mit vollem Datenzugriff. Oder als Raum für kurze Auszeiten zum Entspannen.

Der EDAG Soulmate zeigte zudem Interaktionsmöglichkeiten zwischen Fahrer und Fahrzeug auf Basis neuester HMI-Features. Das innovative Konzept trug dem gestiegenen Automationslevel im Automobilbereich Rechnung. Hier konnte EDAG auf standardisierte Baukästen zurückgreifen, um die Ideen in funktionale Prototypen umzusetzen.

2017 Das Auto als kollektive Idee – die Zukunft des Engineerings

Mit #collectivio, dem vermutlich ersten Live-Engineering der Automobilgeschichte, zeigte EDAG auf der IAA, wohin die Reise gehen kann. Die EDAG-Ingenieure entwickelten über die Messetage live ein Fahrzeugkonzept. Die Besucher konnten während der Konzeptphase über Social-Media-Kanäle interaktiv mitwirken. Weltpremiere war dann am Tag 12!

Das Ergebnis: ein Konzept für schwarmintelligente Roboterfahrzeuge, die autonom, elektrisch und vernetzt neue Perspektiven für Mobilität eröffnen. #collectivo wies die Richtung: Die Zukunft der automobilen Entwicklung liegt im kollektiv vernetzten Arbeiten – das gilt bei EDAG nicht nur für die Entstehung, sondern auch für das Produkt.

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